Anton Kapralow (Yoga)

Anton Kapralow (Yoga)

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Anton Kapralow (Yoga)

Ohne es damals zu wissen habe ich bereits ich mit sechs Jahren mit meinem Vater zusammen Yoga gemacht. Er hatte große Schwierigkeiten mit seinem Rücken und die Schulmedizin konnte ihm leider nicht weiterhelfen. Die Resultate, die er jedoch durch die Asana-Praxis erzielen konnte, waren wirklich erstaunlich.

Das, was Papa da machte, steckte uns alle an und somit hielten mein Bruder und ich es für eine großartige Idee, die witzigen Positionen nachzumachen und uns schlappzulachen. Die Löwenatmung und die Reinigungstechniken (Neti) waren ziemlich außergewöhnlich für einen sechsjährigen Jungen - aber die Eltern werden ja wohl schon wissen, was für uns Kinder gut ist.

Da meine Eltern bei Ärzte sind, stand übrigens vor allem die anatomisch korrekte Haltung der Asanas im Fokus, weniger die Philosophie dahinter.

Jahre vergingen und Yoga rückte immer mehr in den Hintergrund. Höchsten mal wieder den Kopfstand ausprobieren um zu gucken ob es noch geht. Als ich mit 16 Jahren in Münster mit Taekwondo begann bemerkte ich, dass mein Köper zunehmend unausgeglichener wurde je mehr ich trainierte. Irgendwo im Hinterkopf schwirrte noch das Wort „Yoga“ und die damit verbundenen positiven Erinnerungen...

So besuchte ich irgendwann ein Yogastudio und es dauerte nicht lange, bis es mich wieder völlig eingenommen hatte. Die Euphorie wärend der Praxis und das wundervolle Gefühl in der Endentspannung schon fast zu schweben, haben mich so fasziniert, dass ich beschloss eine Ausbildung zum Yogalehrer zu machen, die ich vor zwei Jahren dann auch beendete.

Ich bevorzuge eine kräftigere Praxis, die mich wirklich spüren lässt, lebendig zu sein. Für eine gute Entspannung brauchen wir Spannung. Ich freue mich immer wieder neue Erfahrungen im Yoga zu machen und bin überzeugt davon, dass in einem gesunden Körper ein gesunder Geist wohnt.